— PROJEKT MINI-TIERHEIM —

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Liebe Freunde, wir haben gute Nachrichten!

Wir haben für unser Mini-Tierheim-Projekt 7.000,00 EURO von einer Stiftung als eine sehr großzügige Unterstützung erhalten!
Mit diesem Geld werden wir unser Projekt im Frühling realisieren können! Es ist so eine große Freude für unser Team!
Im März ist es noch sehr kalt und es schneit und regnet sehr viel in Charkow, aber hoffentlich wird das Wetter schon im April besser sein, sodass wir so schnell wie nun möglich ist mit den Bauarbeiten anfangen können. Drückt uns bitte die Daumen!
Wir werden Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.
Vielen Dank auch an andere unsere Spender, die uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützt haben und die uns vertrauen und helfen. Jede Hilfe, jede Stimme, jeder Leser zählt! Danke, dass es Euch gibt!

Hier gelangen Sie zum Projekt auf Facebook: Link

EINLEITUNG

In Charkow, Ukraine gibt es leider kein vollwertiges Tierheim, es gibt nur eine staatliche Tötungsstation. Die staatlichen Dienste fangen Straßentiere auf den Straßen, bringen sie zur Tötungsstation und töten sie dort innerhalb von 2-4 Tagen. Es gibt dort keine Sanitätsnormen und daher herrschen dort Krankheiten, wie z. B. des Öfteren Pest, und die Tiere werden nicht einmal gefüttert und fürchterlich behandelt.

Es gibt aber natürlich viele Menschen, die ein Herz für Tiere haben und die die Streuner von den Straßen retten: Die Teammitglieder des eingetragenen gemeinnützigen Vereins TIERFREUNDE UKRAINE in Charkow nehmen die Straßentiere in Not von der Straße auf, bringen sie zur Tierklinik, kastrieren/sterilisieren sie, kümmern sich um die Wiederherstellung ihrer Gesundheit und vermitteln sie an liebende Familien.

In der Zeit der Rehabilitation vom Leben auf der Straße befinden sich die geretteten Tiere in kostenpflichtigen Pflegestellen. Unsere Teammitglieder vor Ort bezahlen diese Pflegestellen aus eigenen Mitteln und von Geldern, die sie in zahlreichen ukrainischen und russischen Tierschutzforen sammeln. In der Regel reichen die Mittel ganz knapp oder auch gar nicht – dann haben die Helfer Schulden bei den Pflegestellen, die sie dann vor sich hertragen und mit mehr Glück hoffentlich später bezahlen können. Auf jeden Fall existiert immer die Angst, dass man im nächsten Monat vielleicht nicht mehr über die notwendigen Mittel verfügt und nicht mehr den geretteten Tieren helfen kann. Alle Mitglieder und Helfer des gemeinnützigen Vereins Tierfreunde Ukraine haben einen regulären Job und kümmern sich um die Tiere vor und nach der Arbeit, sie widmen ihnen jede Minute ihrer freien Zeit und geben für sie das Letzte aus. Jeden Tag verschlimmert sich die wirtschaftliche Lage in der Ukraine wegen dem Krieg. Es war früher schon schwer, genug Mittel für Futter, Operationen, Medikamente, vet. Präparate, Equipment usw. zu sammeln und zu verdienen, jetzt ist es noch schwieriger geworden. Jeder Helfer hat in der Regel 15 bis 20 Tiere unter seiner Obhut . Das können erst kürzlich angefahrene und gerettete Tiere sein, mutterlose Welpen, oder auch behinderte Tiere, die aufgrund ihrer Behinderung nicht vermittelt werden können und daher jahrelang in der Pflegestelle bleiben müssen. Alle diese Tiere müssen versorgt werden, und für jeden Helfer stellt sich immer wieder die Frage: Was passiert morgen? Was passiert im nächten Monat? Werde ich genug Mittel für alle meine Schützlinge haben?

Unsere Helferin Tatiana P. hat auch eine große Anzahl von Straßentieren unter ihrer Obhut. Sie würde sich auch gern noch mehr um ihre Schützlinge kümmern und sie nicht so lange in Pflegestellen lassen. Es gibt nicht so viele Pflegestellen in Charkow – so um die 10 – und jeder Tierschützer ist im Großen und Ganzen auf die Kooperation mit ihnen angewiesen. Viele tun ihr bestes für die Tiere, doch sind sie oft überfüllt oder teuer (je nach Tier von 450 bis 600 UAH (18-24€) pro Monat). Es ist schon sehr schwierig, alle Tiere wenigstens einmal pro Monat zu besuchen: Die Pflegestellen befinden sich typischerweise am Stadtrand, und die meisten unserer Helfer verfügen über kein eigenes Fahrzeug…

Um den Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen und sie gegebenenfalls schneller zu vermitteln, hat Tatiana schon seit langem an ihrer Idee, ein Mini-Tierheim zu errichten, gearbeitet. Sie hat ein nicht besonders teures Datschengrundstück nicht sehr weit weg von der Stadt gefunden. Es war sehr schwer, etwas passendes zu finden, denn einerseits sollte das Mini-Tierheim gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, andererseits sollte es so weit weg wie möglich von anderen Häusern entfernt sein, da die Tiere natürlich einen gewissen Lärm verursachen. Da die Datschengrundstücke in der Ukraine in der Regel zum Pflanzen und Heranziehen von Obst und Gemüse und nicht als alternativer Wohnort genutzt werden, hofft Tatiana, dass sie mögliche „Schwierigkeiten“ mit den Nachbarn vermeiden kann.

Nach langer Suche hat Tatiana ein 1200 m² großes Grundstück einer Datschen-Genossenschaft mit eigenen Mittel erworben und dort bereits eine 9.5m x 6.5m große Bodenplatte aus Beton gießen lassen. An diesem Punkt sind die derzeitigen finanziellen Möglichkeiten von Tatiana erschöpft (obwohl sie vorher jahrelang sehr viel für ihren Traum gearbeitet und jeden Cent gespart hat). Der weitere Bau wurde erst einmal angehalten. Wir als Verein hier in Deutschland bewundern zusammen mit allen Menschen, die uns auf Facebook folgen und die unsere Tierrettungstätigkeit kennen, den Mut und Tapferkeit der Tierschutzaktivisten in der Ukraine und möchten Tatiana helfen, so schnell wie möglich ihr Mini-Tierheim zu errichten, damit sie mehr Tiere retten und vermitteln kann. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Hilfe und Unterstützung! Wir sammeln Spenden für die Errichtung eines Mini-Tierheims! Nur mit Ihrer Hilfe können wir mehr bewirken, mehr schaffen, nur zusammen sind wir stark!

WAS GENAU WIRD GEPLANT?

Die genaue Planung des Tierheims können Sie unseren Skizzen und Berechnungen, die beiliegen, entnehmen. Der Bauplan für das Mini-Tierheim ist beigelegt.

Geplant ist ein festes Gebäude aufgeteilt in vier große überdachte Zimmer. Jedes Zimmer nimmt etwa eine Fläche von 13 m² ein. Dort können zwei Hunde oder eine Hundemutter mit ihren Welpen untergebracht werden. Diese Zimmer lassen sich beheizen, so dass die Tiere dort problemlos überwintern können. Vor jedem Zimmer befindet sich ein großes umzaeuntes Gehege, das die Hunde jederzeit betreten können. Es besteht keine Verbindung zwischen den einzelnen Zimmern und Gehegen, sodass sich z. B. aggressive Hunde nicht gegenseitig verletzten können.

Etwas abseits von den Gehegen planen wir außerdem ein beheizbares und verschließbares Gartenhäuschen von mindestes 10m² Grundfläche. Dieses extra Gebäude wollen wir als Quarantäne für Neuzugänge nutzen, oder Kinderstube für junge Welpen.

Das gesamte Gelände bekommt zusätzlich einen stabilen Zaun, sodass wir die Tiere unter Aufsicht auch dort frei laufen lassen können.

WARUM BRAUCHEN WIR EIN MINI-TIERHEIM?

Das Ziel des Mini-Tierheims ist, verwundete, hungernde, missbrauchte Tiere von der Straße aufzunehmen, sie zu heilen und vermittlungsfähig zu machen, und dann als gesunde und sozialisierte Tiere so schnell wie es geht zu vermitteln (das ist immer Glückssache: manchmal dauert es ein paar Tage, manchmal Monate oder sogar Jahre), so dass neue Tiere aufgenommen werden können. Zunächst wird Tatiana ihre Schützlinge (s. unten) von den verschiedenen zu bezahlenden Pflegestellen in das Mini-Tierheim holen und sich um ihre Vermittlung kümmern. Wannimmer ein Tier vermittelt wurde, wird das Mini-Tierheim wieder neue Tiere in Not aufnehmen und ihnen als Obhut und Rehabilitationsort dienen, bis sie ihre liebenden Familien finden.

Bereits der Aufenthalt für einen Hund in der Pflegestelle kostet monatlich zwischen 450 und 600 UAH (18-24€). Futterkosten und medizinische Betreuung sind extra zu bezahlen. Das bedeutet, wenn Tatiana z. B. nur acht Hunde in das Mini-Tierheim aufnimmt, kann sie monatlich mindestens 3.600 UAH (144€) und jährlich 43.200 UAH (1.728 €) sparen. Zum Vergleich: Der Mindestlohn in der Ukraine beträgt monatlich derzeit 1.300 UAH (54€).

Das bedeutet, Sie als Spender helfen nicht nur in der Errichtung eines Mini-Tierheims und ermöglichen den Tieren somit ein besseres Leben, sondern Sie verschaffen unseren Helfern freie finanzielle Kapazitäten, um anderen Tieren in Not zu Helfen! Unseren Aktivisten können dann langfristig Geld für Pflegestellen sparen und es für andere Zwecke ausgeben. Dieses Geld wird dringend benötigt, denn Leid gibt es in der Ukraine mehr als genug, das Problem mit Straßentieren ist bedauerlicherweise sehr groß…

VORTEILE UNSERES MINI-TIERHEIMS

+ SICHERHEIT FÜR DIE GERETTETEN TIERE: Die Einkünfte der Aktivisten unseres Vereins in der Ukraine reichen nicht aus, um die Pflegestellen aller Tiere und ihr Futter zu bezahlen. Sie sind deshalb auf Spenden angewiesen. Jeden Monat stellt sich die Frage, was passiert, wenn nicht genug Geld zusammenkommt. In der Ukraine herrscht derzeit Bürgerkrieg und der Lebensstandard der Bevölkerung sinkt kontinuierlich. Die meisten Menschen denken derzeit nicht an den Unterhalt von Strassenhunden. Ein eigenes Tierheim würde uns somit den geretteten Tieren eine Sicherheit geben.

+ LANGFRISTIGE HILFE FÜR DIE TIERE: Obwohl manche Tiere jahrelang in einer und derselben Pflegestelle leben (und diese wohl auch schon als ihr Haus betrachten) müssen andere umziehen, sei es aus medizinischen Gründen (nicht alle Pflegestellen bieten medizinische Hilfe) oder aus finanziellen. Im Mini-Tierheim könnten die geretteten Tiere in einer liebevollen Umgebung, ruhig und gut versorgt auf ihre neuen Herrchen und Frauchen warten.

+ BESSERES LEBEN FÜR DIE TIERE: Alle Hunde werden sowohl ein eigenes Freigehege, als auch ein warmes Winterquartier bekommen. Sie werden regelmäßig gefüttert, die Pflegerin spielt mit ihnen, geht mit ihnen Gassi, streichelt sie, kümmert sich täglich um ihr Wohlergehen und sucht dabei aktiv nach einem neuen liebenden Zuhause für sie.

+MEHR UNABHÄNGIGKEIT VON EINGEHENDEN SPENDEN: Natürlich werden wir auch weiterhin Spenden benötigen. Aber zumindest werden wir einige „sichere“ Pflegestellen haben. Wir müssen keine Angst mehr haben, dass eine Pflegestelle nicht mehr zu bezahlen ist und man das Tier dann aufgrund der mangelnden Mittel wieder in die Ungewissheit und Gefahr des Straßenlebens aussetzen muss.

+ MÖGLICHKEIT, KLEINE WELPEN AUFZUNEHMEN: Die Betreuung von Welpen ist immer sehr zeitintensiv und benötigt spezielle Kenntnisse. Aus diesem Grund bleiben 50% der von uns gefundenen Welpen in der Tierklinik. Das ist zwar einerseits optimal, andererseits trifft uns diese Betreuung finanziell jedesmal hart. Und auch in einer Tierklinik gibt es keine 24h Betreuung (zumindest keine, die wir uns leisten könnten). Von den Kosten einer Isolierstation können wir nur träumen. Nun könnten wir in unser Mini-Tierheim auch die Kleinen aufnehmen und ihnen ein sehr gutes und sicheres Leben ermöglichen bis sie adoptiert werden.

+ ZUKÜNFTIG HILFE FÜR KATZEN: Derzeit ist das Mini-Tierheim nur für Hunde ausgelegt. Wenn es realisiert ist werden wir uns auch um Katzen dort kümmern können. Hierfür haben wir eine separate Planung, die wir später veröffentlichen.

WAS PASSIERT MIT MEINER SPENDE?

Alle Spenden werden von unserem in München registrierten und gemeinnützig anerkannten Verein gesammelt und bis auf den letzten Cent in die Ukraine überwiesen. Die einzigen „Nebenkosten“, die entstehen, sind die Gebühren für die internationale Banküberweisung/en. Alle Helfer und Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich, d. h. alle Spenden werden ausschließlich für dieses Projekt verwendet.

Für das Geld, das wir bekommen, werden die Helfer vor Ort alles Notwendige für die Realisation des Projekts kaufen/bestellen/ausführen und uns für jeden Schritt Quittungen und Belege in Original vorlegen. Diese werden übersetzt, beeidigt und dem Finanzamt in München vorgelegt. Unsere Gemeinnützigkeit wurde von dem Finanzamt München anerkannt, alle 3 Jahre verfassen wir für das Finanzamt umfangreiche Berichte über unsere Tätigkeit.

Sollten Sie Fragen zu dem Projekt oder zu Ihren Spenden haben, können Sie uns selbstverständlich jederzeit via Email oder Telefon erreichen.

Wir sind aufrichtig dankbar für jede mögliche Hilfe!

ERHALTE ICH EINE SPENDENQUITTUNG?

Ja, am Anfang jedes Jahres erhalten unsere Spender eine Sammelbescheinigung/ Spendenquittung für das vergangene Jahr.

Bitte geben Sie unbedingt Ihre POSTADRESSE bei der Betätigung der Banküberweisung an, wenn Sie eine Spendenquittung von uns benötigen!

(!) Bitte beachten Sie, dass es für uns nicht möglich ist, Ihnen ohne gültige Postadresse eine Spendenquittung zu erstellen.

Gerettete Tiere von Tatiana P, die derzeit unter ihrer Obhut sind:

Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass sich die aktuellsten Informationen über diese geretteten Tiere unter den unten angegebenen Links befinden, da sich ständig etwas ändert.

  1. Jim, 8 Jahre alt

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Nach dem Tod seiner Besitzerin wollte ihn niemand haben und er sollte eingeschläfert werden. Wir nahmen ihn auf und versuchten, ihm ein neues Zuhause zu finden. Er hat jedoch einen äußerst problematischen Charakter (nur ein paar im Umgang mit Tieren sehr erfahrene Menschen können ihn kontrollieren), sowie eine schreckliche Futter-Allergie. Jim benötigt spezielles Futter. So sind einige Jahre vergangen, mittlwerweile ist er acht Jahre alt und die Chancen auf eine erfolgreiche Vermittlung stehen nach wie vor schlecht. Jim lebt im Sommer in einem Freigehege und im Winter im ngsraum, das er ein kurzes Fell hat. Wir möchten ihm ein besseres Leben bieten, vielleicht bessert sich dann auch sein Charakter. Wir hoffen immer noch, jemanden zu finden, den Jim mag und der unser Sorgenkind streng aber mit Liebe behandeln kann und ihn zu sich aufnehmen.

  1. Tobik, 12 Jahre alt

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Tobik lebte im Keller eines Altersheims. Dort wurde er gefüttert, niemand tat ihm ein Leid. Er kannte kein anderes Leben und war wohl zufrieden mit dem, was er hatte. Allerdings bekam das Altersheim einen neuen Direktor, der Tobik loswerden wollte. Tobik wurde in einen Wald gebracht und dort ausgesetzt. Drei Tage war Tobik auf seinen kurzen Beinchen unterwegs, um zurück zu dem Platz zu kommen, den er als sein Haus betrachtete. Der Direktor gab uns eine Woche Zeit, ein neues Zuhause für Tobik zu finden, sonst würde er ihn das nächste Mal im Wald anbinden. Natürlich haben wir ihn gleich aufgenommen. Tobik hatte bis jetzt kein Glück vermittelt zu werden, aber wir hoffen, dass jemand bald den Kleinen zu sich nimmt.

  1. Druzhotschek (mit drei Pfoten), 4 Jahre alt

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Druzhotschek wurde mit einen zertrümmerten Bein zu einer Pflegestelle gebracht. Ein Mann versprach, für seinen Unterhalt und seine Behandlung zu sorgen. Leider bezahlte er nur für einen Monat und verschwand dann. Das zertrümmerte Bein musste amputiert werden. Damit ist der Hund ein Invalide und niemand will ihn haben. Der Hund ist außerdem nach der Genesung recht wild geworden, sodass selbst eine ursprünglich geplante Vermittlung nach Deutschland nicht möglich ist. Die Chance für die Vermittlung eines behinderten Tieres stehen sehr schlecht, dazu kommt noch ein problematisches Charakter. Hoffen wir auf ein Wunder und auf eine besonders mitgefühlvolle Seele? – Ja, das tun wir. Und inzwischen kümmern wir uns sehr gut um Druzhotschek und bieten ihm ein gutes Leben.

  1. Rishyk, 5 Jahre alt

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Rishyk wurde als kleiner Welpe von einer unverantwortlichen Familie aufgenommen. Als er größer wurde, zog die Familie um und ließ ihn einfach vor der Tür zurück. Rishyk verstand die Welt nicht mehr und versuchte, in sein Haus zurück zukommen. Die neuen Besitzer verprügelten ihn erst und versuchten dann, ihn zu vergiften, doch der Giftköder wurde von einem anderen Hund gefressen. Schließlich übergossen sie ihn mit Säure. Doch Rishyk wusste nicht wohin und blieb immer noch dort. Als wir ihn aufnahmen, hatte er schwere Verbrennungen auf dem Rücken. Durch die schlechte Behandlung ist er ängstlich und misstrauisch geworden. Einen Hund mit einem solchen Charakter kann man schwer vermitteln, aber er hat noch Chancen, denn er ist nicht aggressiv. Wir geben ihm so viel Liebe und Aufmerksamkeit wie wir können, in der Hoffnung, dass er sich auch an den guten Umgang gewöhnen kann.

  1. Nesti, 7 Jahre alt

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Nesti fehlt von Geburt an eine Pfote. Sie lebte auf der Strasse in einem Rudel Hunde, wurde dort aber von den anderen Hunden unterdrückt. Diese nahmen ihr stets ihr Futter weg. Wir entschlossen uns, Nesti auszunehmen, als die Bewohner des Hauses, wo das Rudel lebte, sich entschlossen, alle Hunde zu vergiften. Wir nahmen Nesti eine Woche auf, bevor sie ihren Plan ausführten. Jetzt ist Nesti bei uns und wir suchen in der Ukraine nach einem neuen Zuhause für sie.

6 und 7. Druzhocek und Belocka, 2 Jahre alt

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Die beiden Geschwister wurden noch als Welpen von einer Frau aufgenommen. Diese versuchte, beide zu vermitteln, was jedoch nicht gelang. Sie bekam finanzielle Probleme und lies die Hunde zurück, sodass sie zu uns kamen. Druzhocek und Belocka wollen immer zusammen sein. Als Belocka zum Tierarzt musste, heulte Druzhocek die ganze Zeit und lief unstet in seinem Gehege herum, bis Belocka wieder zurück war. Aus diesem Grund versuchen wir, beide gemeinsam zu vermitteln und hoffen, dass das gelingen wird.

  1. Zhuzha, 4 Jahre alt

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Zhuzha lebte auf den Gelände einer Fabrik, wurde mit Spendengeldern sterilisiert. Sie hätte dort lebenslang bleiben können, doch die neue Administration der Fabrik beschloss, den Hund „loszuwerden“. Wir versuchen Zhuzha zu vermitteln und hoffen, dass es bald gelingen wird.

9., 10., 11. Drei kleine dreimonatige Welpen

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Die drei Kleinen sind Welpen einer sehr scheuen und wilden Hündin, die sich bisher allen unseren Versuchen widersetzt hat, sie einzufangen. So konnten wir sie bisher nicht sterilisieren. Insgesamt befanden sich in ihrem letzten Wurf acht Welpen. Zwei haben wir vermittelt, doch diese drei (alles Mädchen) sind hängengeblieben. Ich hoffe, die drei bald vermitteln zu können, um weiteren Welpen helfen zu können.

  1. Bantik, 12 Jahre alt

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Bantik lebte auf einem Markt, bis er von einem Auto erfasst wurde und eine Pfote verlor. Man kann sich darüber streiten, ob dies ein Glücksfall war oder nicht, denn alle anderen Hunde auf dem Markt wurden mittlerweile vergiftet. Bantik hingegen lebt und fühlt sich in seiner Pflegestelle wie ein Haustier. 🙂 Er weiß nicht, dass für seinen Aufenthalt bezahlt wird. Er lebt dort schon 5 Jahre und betrachtet dies als sein Heim. Bantik konnte aufgrund seiner Behinderung und seinem schwierigen bissigen Charakter nicht vermittelt werden. Eine schwache Hoffnung haben wir noch, dass jemand ihn aufnimmt, aber es wäre fast ein Wunder, wenn man so ein behindertes Sorgenkind von uns wirklich aufnehmen wollen würde.

  1. Hans, 4 Jahre alt

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Während einer Tierfängeraktion wurde ein Haushund eingefangen. Seine Besitzerin rief sofort beim Tierfänger an und verlangte, dass ihr Hund nicht getötet sondern sofort an sie zurückgegeben wird. Auf ihre Beschreibung passten zwei Hunde, einer davon war Hans. Wir halfen ihr, ihren Hund von Tierfänger zurückzubekommen und konnten Hans nicht dort lassen. Hans wurde schon zwei mal vermittelt, lief aber beide Male wieder weg und kehrte zu uns zurück. Es ist schwierig, ihn zu vermitteln, da er Fremden gegenüber sehr mißtrauisch ist. Wir werden weiterhin versuchen, jemanden lieben zu finden, der Hans mag und den unser lieber Hans auch als Herrchen/Frauchen akzeptiert und liebt.

 

  1. Tosya, 5 Jahre alt

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In Jahr der massenhaften Hundetötungen in Charkow nahmen wir acht kleine Welpen von der Strasse auf. Sieben davon konnten erfolgreich vermittelt werden, doch die kleine Tosya bekam kein Heim ab. (So spielt das Schicksal!) Sie lebt auf einer sehr guten Pflegestelle, doch hängt ihre Existenz von Spenden ab, was in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sehr gefährlich ist. Nachdem wir die Tosya in unser Mini-Tierheim aufnehmen werden wir natürlich weiterhin versuchen, sie zu vermitteln, denn ihre Geschwister haben es ja auch geschafft! 🙂

  1. Tosha, 2 Jahre alt

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„Ich hörte ein leises Stimmchen aus dem Keller, lief hinunter und fand dort einen zweiwöchigen Hundewelpen vor.“ – erzählt uns Tatiana P. Wie er in den verschlossenen Keller hingekommen ist war unklar, auch nach längerem Warten fand sich keine Mutter. Tosha wurde mit der Flasche großgezogen, aber aus unbekannten Gründen gelang es nicht, ihn zu vermitteln. Es gab Anrufe, er wurde begutachtet, aber im letzten Moment schlugen die Versuche bisher alle fehl. Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, ihn zu vermitteln. Tosha ist ein sehr nettes Kerlchen und wir finden sicherlich ein schönes zuhause für ihn.

MEHR ÜBER CHARKOW:

Fotos Charkow

https://de.wikipedia.org/wiki/Charkiw

https://en.wikipedia.org/wiki/Ukraine

Kleiner Einblick, was wir bereits bewirken konnten:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.611093542362764.1073741957.153456588126464&type=3

HAPPY ENDs, Beispiele:

Unsere Aktivisten vor Ort haben mit ihrer unermüdlichen Arbeit und ihrem feurigen Engagement für viele sog. Happy Ends gesorgt. Hier einige von ihnen.

Muchtar

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.184774604994662.41077.153456588126464&type=3

Jozhik

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.178619115610211.39654.153456588126464&type=3

Kolbassik

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.558874330918019.1073741889.153456588126464&type=3

Lucky

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.229861987152590.1073741829.153456588126464&type=3

Bantik

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.176626125809510.39074.153456588126464&type=3

FOTOGALERIEN UNSERES VEREINS:

https://www.facebook.com/TierfreundeUkraine/photos_stream?tab=photos_albums

Die aktuellsten Informationen über das Projekt:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.622173451254773.1073741970.153456588126464&type=3

– SPENDEN –

Tierfreunde Ukraine e.V.

Spendenkonto: 73 29 196 00
BLZ: 700 700 24
Deutsche Bank AG München
BIC (SWIFT): DEUT DE DBMUC
IBAN: DE26 700 700 240 7329196 00
Verwendungszweck: Mini-Tierheim

SPENDEN VIA PAYPAL:
http://tierfreunde-ukraine.de/spenden/Weitere Informationen:

Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne jederzeit unter der folgenden Nummer (Deutschland) erreichen: +49 ( 0) 176 – 87 77 78 69